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Onlinespiele

Was sind Onlinespiele? Wie der Name schon nahe legt: ein Spiel, das man „online“, sprich: Im Internet spielt. Dabei reicht die Spanne von Flash- oder Browsergames über den Multiplayermodus vieler Computerspiele bis hinzuspielen, die vollständig virtuell stattfinden, und in denen Tausende Spieler gleichzeitig agieren können. So sind naturgemäß auch die verschiedensten Genres unter dem Begriff „Onlinespiele“ zu finden. Von einfachen Puzzlespielen bis hin zur riesigen Onlinewelt, die niemals stillsteht, und in der man sogar echtes Geld verdienen kann ist alles dabei.

Dabei haben Onlinespiele allesamt sowohl Vor- als auch Nachteile, die im Folgenden erläutert werden sollen: Onlinespiele benötigen eine bestehende Internetverbindung. Diese kostet (je nach Tarif) mehr oder weniger Geld. Inzwischen sind Flatrates alltäglich, sodass dieser Punkt nur noch die wenigsten Leute interessiert: Wessen Internetverbindung jedoch immer noch nach Minuten abgerechnet wird, dessen Spielvergnügen kann unter Umständen teuer werden. Doch gibt es auch für solche Nutzer zum Glück Spiele, für deren Genuss man nicht die ganze Zeit online sein muss. Flashspiele zum Beispiel werden zwar im Browser gespielt, doch lädt sich das Spiel komplett auf den heimischen Rechner. Hat man die entsprechende Seite aufgerufen und ist das Spiel gestartet, könnte man also theoretisch getrost die Internetverbindung kappen, das Spiel würde weiterlaufen. Selbstverständlich können diese Spiele dann auch nur alleine genossen werden. Ein großer Vorteil der Onlinespiele – gegen oder mit echten Menschen zu spielen – geht dabei natürlich verloren.

Wer in die Welt der Onlinespiele einsteigen will, und bisher keine oder wenig Erfahrung mit Computerspielen hat, dem sei eines der vielen Browsergames empfohlen, welche vielfach auch kostenlos angeboten werden. Ein Browsergame läuft vollständig im Internet ab: Sie müssen nichts herunterladen, nichts installieren, und es werden abgesehen von einem aktuellen Browser keine Voraussetzungen an Soft- und Hardware gestellt. Browsergames sind bis auf wenige Ausnahmen MMOG's, die Kurzform für „Massively Multiplayer Online Games“. Zu Deutsch: Bis zu vielen Tausend Spieler tummeln sich gleichzeitig in dem Spiel, können zueinander Kontakt aufnehmen, und auch tatsächlich im Spiel zusammenarbeiten – oder sich bekämpfen. Wie das genau funktioniert, ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Viele Browsergames sind Strategiespiele oder Simulationen, der Spieler übernimmt die Kontrolle über ein Dorf, eine Stadt, oder einen Planeten, baut diese Basis auf, verbündet oder verfeindet sich mit anderen Spielern. Eine andere Ausprägung des Browsergames bringt das Rollenspiel mehr in den Vordergrund: Hierbei übernehmen sie meist die Kontrolle über eine einzelne Spielfigur, deren Geschicke sie steuern, und in deren Rolle sie den anderen Spielern gegenüber schlüpfen.

Die Multiplayerfunktionen der meisten Computerspiele unterscheiden sich in Sachen Gameplay nur unwesentlich von der Version für Einzelspieler, nur dass sie eben gegen echte Menschen anstatt den Computer antreten.

Und dann gibt es noch die Spiele, die von Anfang an für das Onlinespiel geplant wurden: Meist handelt es sich hier um MMORPG's, also Rollenspiele, in welchen Tausende von Spielern gleichzeitig ihre Spielfigur durch die gleiche Spielwelt steuern – sich also auch gegenseitig sehen und Interagieren können. Diese Spiele kosten zwar meist eine monatliche Gebühr, doch auf der anderen Seite stellt das natürlich auch einen regelmäßigen Support vonseiten des Herstellers sicher, welcher ja nicht auf seine Einnahmen verzichten will. So ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel unter den Onlinespielen bestimmt etwas zu finden.