Fondsmanager 2.0
Das Online Game Fondsmanager 2.0 erfreut
sich eines solchen Zulaufs, wie es die Macher nicht erwartet
haben. In diesem Browser Game ist es das Ziel des Spielers
möglichst viele Anleger zu werben, um die eigenen Fonds so im
Wert zu steigern. Natürlich kann man auch gezielt gegen die
Konkurrenz vorgehen. So kann man unter anderem Schmutzkampagnen
gegen die Mitspieler starten, um dort Anleger zum Türmen zu
bringen. Allerdings muss man dabei sehr filigran vorgehen. Denn
wie jede Maßnahme, die man gegen seine Mitspieler ergreift,
kann auch diese nach hinten losgehen, sodass letztlich der
eigene Ruf ramponiert aus solch einem Vorhaben hervorgehen
kann. Diese Komponente des Spiels scheint bei den Spielern sehr
gut anzukommen.
Am Anfang wählt der Spieler für sich einen Namen und bekommt
zwei geschlossene und einen offenen Fonds sowie 15 Anleger als
Startkapital. Nun kann er gleich beginnen neue Fonds aus dem
Boden zu stampfen, was zunächst mit Aufwendungen verbunden ist.
Dann müssen Anleger geworben werden. Alternativ dazu kann man
sich auch erst an seine drei Anfangsfonds halten und sich auf
die Stärkung dieser konzentrieren. Die ersten zwei Wochen hat
man noch Welpenschutz. Kann also nicht Opfer gegnerischer
Aktivitäten werden. Dafür kann man solange aber auch selbst
nicht gegen den Gegner vorgehen.
Zur Stärkung seiner selbst und zum Schutz kann man auch einem
Discounter Clan beitreten. Derzeit wird die Rangliste, die in
Form einer Börsenkurve dargestellt wird, von der Wölbern Gruppe angeführt. Wer in einem
Clan ist, kann mit den Mitgliedern Kapazitäten austauschen
und gemeinsame Projekte starten. Einem Clan anzugehören ist
bei Fondsmanager 2.0 also unerlässlich, wenn man erfolgreich
sein möchte.
Ebenfalls wichtig ist ein geschicktes Agieren gegen den Gegner.
In zahlreichen Mini Games kann man versuchen einen lästigen
Konkurrenten in den Ruin zu treiben. So kann man beispielsweise
eine Partie Schiffe versenken gegen einen Mitspieler wagen, um
die Schiffsfonds des Gegners zu entwerten.
Oder man kann durch Sabotage versuchen, die Bilanzen und
Prognosen eines gegnerischen Spielers bis zur
Unkenntlichkeit zu entstellen.
Einen besonderen Reiz bei solchen Aktivitäten gegen den Gegner
macht auch das Risiko aus, vom Gesetzgeber erwischt zu werden.
Der Gesetzgeber ist in Form eines Bots ins Spielgeschehen
involviert. Dieser Bot kontrolliert jeweils stichprobenartig
verschiedene Accounts auf verdächtige Aktivitäten. Eine
Kontrolle dauert in etwa immer fünf Minuten, ehe der bot sich
wahllos einen anderen Account vornimmt. Lässt man sich in
diesen fünf Minuten etwas zuschulden kommen, dann wird man
erwischt. Dass man vom Gesetzgeber kontrolliert wird, merkt man
ggf. auch erst dann, wenn es zu spät ist. Jede Kontrolle, die
zu einer Strafe führt, ist mit einem Abzug von bis zu 50 PR
Punkten verbunden. Eine negative Kontrolle bringt hingegen
stets 2 PR Punkte, sodass langfristig ehrliche Spieler (oder
solche, die sich halt nicht erwischen lassen) auch belohnt
werden. Ein hoher Stand an PR Punkten zieht effektiver Anleger
an.
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