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                                                                                                                                           Online-Spiel

 

Onlinespiele für Kinder

Immer mehr Kinder sind auch im Internet unterwegs und wollen natürlich auch spielen. Die stellenweise schlechten Bedingungen für den Jugendschutz sollten Eltern aber zum Grund nehmen, die lieben Kinder nicht einfach irgendetwas spielen zu lassen. Auf den einschlägigen Spieleseiten mit verschiedenen Flashspielen stehen zum Beispiel sehr oft harmlose, kindergerechte Denk- oder Puzzlespiele neben äußerst blutigen Spielen, in denen es (mit kleinen Variationen) einfach darum geht, möglichst viele Gegner umzubringen. Daher sollten Eltern, wie grundsätzlich bei jedem Ausflug der Kleinen ins World Wide Web ein Auge auf die Kinder haben, um zur Not eingreifen zu können. Jugendschutzmechanismen, die zum Beispiel bestimmte Seiten sperren, sind zwar hilfreich, aber kein Schutz, der die Anwesenheit eines Erwachsenen ersetzt. Auch auf Seiten, welche sich explizit an Kinder richten ist Vorsicht geboten (besonders, wenn die Möglichkeit besteht, mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten). Doch helfen solche Angebote natürlich, nicht nur die Auswahl der Spiele zu erhöhen, sondern auch qualitativ hochwertigere Spiele zu finden – es gibt inzwischen eigene Spieleportale für Kinder jeden Alters.

Das ist wichtig, denn jedes Alter stellt unterschiedliche Ansprüche an die verschiedenen Spiele: Mit den Fähigkeiten der Kinder wächst auch die Komplexität der Spiele, die Probleme, vor die die Kinder gestellt werden, werden größer und schwerer. Somit sind die Altersangaben besonders bei jüngeren Kindern in verantwortungsbewussten Portalen nicht nur auf den Grad der Gewaltfreiheit gemünzt, sondern auch auf die Fähigkeiten der Kinder in verschiedenen Altersgruppen, ihren Entwicklungsstand und natürlich auch ihre Interessen. Besonders, wenn man mit diesen Spielen auch einen positiven Effekt auf die Lernfähigkeit der Kinder erzielen will, sollte man sich mit diesem Thema etwas auseinandersetzen. Besonders für kleinere Kinder sind altersgerechte Angebote wichtig, um die Kinder nicht zu überfordern.

Doch auch dafür gibt es inzwischen spezielle Portale im Internet, selbst für die Kleinsten. Diese unterscheiden sich dabei nicht nur in ihrer Aufmachung und der Auswahl an Spielen. Auch die Qualität ist zum Teil stark unterschiedlich. Zudem sind einige der Portale auch kostenpflichtig, bieten dafür aber natürlich einen umso besseren Service und Schutz vor nicht altersgerechten Inhalten an. Doch egal, für welches Portal man sich entscheidet, ob man bereit ist, Geld dafür auszugeben oder nicht: Auch hier sollten die Kinder nicht alleine gelassen werden. Nicht nur wegen der Möglichkeit, einfach weiterzusurfen. Auch, weil die elterliche Kontrolle noch aus anderen Gründen wichtig ist. Zum einen zeigt das Spielverhalten viel über die Entwicklung des Kindes aus, doch ist es auch möglich, dass das Kind Hilfe und Beistand vonseiten eines Erwachsenen erhält. Schließlich ist auch Teamfähigkeit eine wichtige Eigenschaft, die man erst erlernen muss. Und nicht zuletzt gibt es natürlich eine ganze Reihe von Gründen, warum man auch die Zeit, die ein Kind im Internet (und vor dem Computer generell) begrenzen sollte, und das ist nur möglich, wenn man auch tatsächlich anwesend ist. Denn der Computer sollte keinesfalls die interaktive Version des Babysitters Fernseher werden, sondern ein Spielgerät, an dem jedoch auch spielerisch gelernt wird – und dazugehört auch, dass es ohne geht! Dennoch ist der Computer aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken, weshalb es der falsche Weg wäre, ihn einem Kind völlig vorzuenthalten. Wie bei den meisten Dingen ist auch in Sachen Computer und Onlinespiele die Dosierung das Entscheidende: Zu viel ist nicht gut, den Computer als Erwachsenenzone zu deklarieren jedoch mit Sicherheit auch nicht.